Salomé Berger und Jörg Kratz

Nicht ohne Mühe, doch voller Würde

Ausstellung 28. Februar – 29. März 2020

Der Kunstverein Ibbenbüren e.V. plant die Künstlerin Salomé Berger und den Künstler Jörg Kratz wieder im Tecklenburger Land vorzustellen. Gezeigt wird Malerei. Beide waren im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung Herbstgäste 2016 hier vertreten. In der Zwischenzeit waren beide für die Ausstellung „Kunst in der Region” 2018 im Kloster Gravenhorst, Hörstel, ausgewählt. Im Jahr 2018 erhielt Salomé Berger den Andreas-Kunstpreis in St.Andreasberg(A) www.salomeberger.com , Jörg Kratz den Preis der NRW Bank. www.joerg-kratz.de

Salome Berger beschäftigt sich in ihrer Arbeit zum   einen mit (künstlicher) Landschaft, einer angelegten Architektur/Wohnraum im Gegensatz zum natürlichen, ursprünglichen Raum. Zusammengesetzte Elemente, konstruierte Gewässer und Fragmente einer Poollandschaft werden in einer (vorgetäuschten) natürlichen Umgebung gebaut.  Strenge abgrenzende Linien gehen über und lösen sich in organisch verlaufende Formen auf. Collagenartig setzen auf dieser Ebene Versatzstücke einer realen Landschaft an. Der Mensch ist in diesen Bildern der Abwesende, gleichzeitig ist seine Anwesenheit in jeder Faser spürbar. Zum anderen beschäftigt sie sich mit Fragmenten, Interieurs, Illusionsräumen, Alltagssituationen. Auflösung, Spiegelungen, Atmosphäre und Licht, sowie organisch/anorganische Formen und Farben spielen eine wichtige Rolle.

Salomè Berger, Wenn Heckenrosen und Holunder blühen, 2017

Jörg Kratz untersucht spezifische Fragestellungen der Malerei aus der Position einer Exklave, des Interieurs, des gemalten Innenraumes. Die jüngsten Bilder dringen weit in die Abstraktion vor. Es entstehen Bilder über unsere Wahrnehmung, deren Grundmotiv weniger das Bildmotiv selbst ist, als vielmehr das Abtasten von Momenten der Nähe und Entfremdung.  Der Augenblick entsteht, in dem sich die Ahnung einer Illusion oder Stimmung aufbaut, ohne sich zu verfestigen, und sich in ein anderes Bild oder die Erinnerung daran anschließt, also das Nachdenken über die Verflechtungen von Imagination und Sehen.

Jörg Kratz, Hourcade II, 2019

Ausstellung 28.02. – 29.03.2020 vorzeitig wegen Corona geschlossen
Eröffnung: 28.02.2020 um 19:00 Uhr

Einführung: Dr. Gerhard Finckh

Öffnungszeiten :
Samstag und Sonntag 14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch für Gruppen auf Anfrage

Kunsthaus Alte Honigfabrik
Klosterstr. 21, 49477 Ibbenbüren


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