Paula Moderson-Becker

Eine emanzipierte Künstlerin zwischen Worpswede, Paris und Worpswede

Eine kunstgeschichtliche Bilder-Reise

Ein kunstgeschichtlicher Bilder-Vortrag

15. November 2026, 19.00 Uhr

Die Familienbildungsstätte Ibbenbüren und der Kunstverein Ibbenbüren bieten gemeinsam den kunstgeschichtlichen Bilder – Vortrag mit Klaus Kirmis an. Eine Anmeldung bei der Familienbildungsstätte (Tel. 05451 96440) ist erforderlich.

„Und nun weiß ich gar nicht wie ich mich unterschreiben soll. Ich bin nicht Modersohn und ich bin auch nicht mehr Paula Becker.

Ich bin Ich, und hoffe, es immer mehr zu werden.“

Die Malerin und Grafikerin Paula Modersohn-Becker (1876 – 1907 Worpswede) gehört inzwischen zu einer der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sie erschuf in gerade einmal nur rund zehn Jahren ein beeindruckendes Werk aus 750 Gemälden, etwa 1.000 Zeichnungen und 13 Radierungen.

Verheiratet mit dem Landschaftsmaler Otto Modersohn und befreundet unter anderem mit Rainer Maria Rilke und der Bildhauerin Clara Westhoff, ging sie jung und als Frau allein auf sich gestellt, aus dem Moordorf Worpswede ihren künstlerischen Weg in die Seine-Metropole Paris. Dort ließ sie sich kreativ nicht nur von den „Vätern der Klassischen Moderne“ Cézanne, Gauguin und van Gogh anregen, sondern auch von eindringlichen spätantiken Mumienporträts im Louvre.

Dieser Bildervortrag verfolgt anlässlich ihres 150. Geburtstages die Zeit, das Leben und Werk von einer der bedeutendsten deutschen Malerinnen und Wegbereiterinnen der Moderne.


15.11.2026 um 18:00 Uhr

Klosterstr. 21, 49477 Ibbenbüren, großer Saal

Ein kunstgeschichtlicher Bilder-Vortrag mit Klaus Kirmis, Osnabrück

15.11.2026 um 18:00 Uhr

Eintritt: 10 EUR

Eine Anmeldung bei der Familienbildungsstätte ist erforderlich. Tel. 05451- 96440